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    Katastrophenplan Krankenhaus
   
   
 

Krankenanstalten sind dazu verpflichtet für den Katastrophenfall entsprechende
Vorsorgen zu treffen. Diese Maßnahmen sind im so genannten Maßnahmen- oder Katastrophenplan zusammengefasst.

 
   
   
 

Katastrophenplan Krankenhaus

 

Im Rahmen des Maßnahmen- oder Katastrophenplanes für ein Krankenhaus ist es zweckmäßig in externe und interne Ereignisse zu unterscheiden.

Bei den externen Katastrophen handelt es sich um solche, die außerhalb des Krankenhauses stattfinden und in die das Krankenhaus ausschließlich als Hilfseinrichtung involviert ist. Beispiele hierfür sind Verkehrsunfälle größeren Ausmaßes oder Großbrände.

Interne Katastrophen sind solche, die innerhalb des Krankenhauses auftreten wie zum Beispiel ein Brand, Versorgungsstörung (Gase, Strom, Wasser, Lüftung), ein Drohanruf oder Ähnliches. Bei Letzteren ist das Krankenhaus Schauplatz der Katastrophe und möglicherweise müssen Patienten, Besucher und Mitarbeiter evakuiert werden.

Ausgehend vom Umstand, dass Großschadenslagen zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich sind ist es erforderlich, dass das Krankenhaus sich durch ausgearbeitete Überlegungen und Planungen auf die Versorgung eines plötzlich anfallenden Massenanfalles von Verletzten oder Räumung des Krankenhauses vorbereitet.

"Ziel ist es, die Katastrophe nicht in das Spital zu bringen
bzw. eine mögliche Panik zu verhindern"

 

Besondere Eigenschaften

  Das Chaos, welches üblicherweise einen Notfall vor allem zu Beginn begleitet, soll durch gezielte Führung und Vorgehen anhand vorbereiteter Maßnahmenkataloge minimiert werden.
Folgende Eigenschaften kennzeichnen den Katastrophenplan im Besonderen:
•  klare Zuordnung von Befugnissen; dies erleichtert u.a. auch die Überwachung und Führung der einzelnen Teilbereiche
•  flexible Struktur, die eine Anpassung an den jeweiligen Notfall erlaubt
•  vorbereitete Handlungsanweisungen (Checklisten) für jede Station/Bereiche zur Durchführung von Sofortmaßnahmen
•  Alarmierungslisten zur Sicherstellung der Erreichbarkeit des Personals in der dienstfreien Zeit
•  klare Verantwortung
•  Dokumentation aller Tätigkeiten und Entscheidungen (zur besseren Nachvollziehbarkeit bei einem möglichen Rechtsstreit bzw. Adaptierung des Maßnahmenplanes)
•  einheitliche Begriffe zur Verbesserung und Vereinfachung der Kommunikation innerhalb des Krankenhauses und mit Stellen außerhalb.
 
       
       
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